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Positive Bilanz und optimistischer Ausblick

08.11.2012

Knapp sechs Kilometer Strecke der beiden Geothermiebohrungen und gut neun Kilometer Trasse beim Fernwärmenetz stehen im zu Ende gehenden Jahr in der Arbeitsbilanz des Ismaninger Geothermieprojekts. Im September war die zweite Bohrung nach 4.032 Metern Strecke in 1.900 Metern Tiefe auf heißes Wasser gestoßen und hatte damit den letzten Beweis geliefert, dass der Aufbau einer wirtschaftlichen Fernwärmeversorgung in der Gemeinde möglich ist.

Parallel zu den Bohrarbeiten wurde das Fernwärmenetz der Wärmeversorgung Ismaning (WVI) ausgebaut. Die Bauaßnahmen im Erschließungsabschnitt 2012 umfassen rund acht Trassenkilometer Hauptleitung sowie weitere 1,2 Kilometer für Hausanschlüsse. Wegen der grundsätzlich doppelten Leitungsverlegung für Vor- und Rücklauf werden also Ende des Jahres bereits über 18 Kilometer Fernwärmerohre in Ismanings Straßen verschwunden sein.

Bauarbeiten am Fernwärmenetz

Bauarbeiten am Fernwärmenetz

 

Bauarbeiten am Fernwärmenetz – auch im kommenden Jahr wird dieses wieder deutlich wachsen

WVI-Geschäftsführer Andreas Hobmeier ist mit der zu Ende gehenden Bauphase rundum zufrieden: „Die Arbeiten liegen im Zeitplan, im Budget und sind vor allem absolut unfallfrei verlaufen.“ Auch wenn es bei einem derart großen Bauprojekt fast zwangsläufig einmal an der einen oder anderen Stelle knirsche, sei auch die Akzeptanz der Anlieger und Verkehrsteilnehmer erfreulich gewesen. „Für diese Toleranz unseren herzlichen Dank an alle Ismaninger!“, so Hobmeier.

Bohrarbeiten und Netzausbau sind zwar die am bekanntesten Baumaßnahmen eines Geothermieprojekts, bis zum Startschuss für die Versorgung mit Erdwärme ist aber eine ganze Reihe weiterer Arbeiten erforderlich. Mitte Oktober wurde der Bohrturm an der Mayerbacherstraße abgebaut, nunmehr steht auf dem Gelände ein Langzeitpumpversuch an. Dieser wird bis zum Frühjahr 2013 dauern und die endgültigen Leistungsdaten der beiden Bohrungen liefern.

Bereits in die künftige Förderbohrung eingebaut ist eine Tauchkreiselpumpe, die das Thermalwasser an die Erdoberfläche transportieren wird. Da der Pumpversuch auch die Daten für die wirtschaftlich optimale Auslegung der Pumpe erbringen wird, ist das derzeit eingebaute Exemplar nur gemietet und wird nach Abschluss des Pumptests durch das endgültige Gerät ersetzt.

Im Aufbau befindet sich auch eine Energiezentrale, die als Zwischenlösung die wichtige Schnittstelle zwischen Thermalwasserförderung und Fernwärmenetz darstellen wird. In dem 42 Tonnen schweren Container befinden sich die Wärmetauscher, mit denen dem Thermalwasser die Heizwärme entnommen wird, die Netzpumpen sowie eine komplette, gasbetriebene Heizungsanlage mit fünf Megawatt Leistung. Diese wird die an den kältesten Tagen erforderliche Spitzenlast sowie optimale Versorgungssicherheit im Fall von Störungen und Wartungsarbeiten an der Geothermieanlage liefern. Für diese Heizanlage wird derzeit der Gasanschluss installiert, bezogen wird das Gas von der Schwestergesellschaft Gasversorgung Ismaning (GVI).

Auch wenn es im Ortsbild in den nächsten Monaten etwas ruhiger wird um das Geothermieprojekt, in den Ingenieurbüros laufen die Planungen für den Bauabschnitt 2013 bereits auf Hochtouren. „Wir haben in diesem Jahr bei den Vertriebsmaßnahmen einen erfeulichen Zuspruch erlebt und beim Wärmeabsatz unser gestecktes Ziel sogar überschritten“, so Hobmeier. „Deshalb wollen wir auch im kommenden Jahr wieder möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich an das Geothermienetz anzuschließen.“ Die Planungen für den Bauabschnitt 2013 sollen noch in diesem Jahr veröffentlicht werden.

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2019-09-30T14:45:19+02:0010.06.2015|Pressemitteilung|
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