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Geothermieprojekt: Lauschaktion ins Erdinnere erfolgreich beendet

14.11.2011

Spezialfahrzeuge erforschten die Struktur des Ismaninger Untergrunds Ismaning – Die seismischen Messungen, die seit 2. November zur Vorbereitung des Geothermieprojekts durchgeführt wurden, sind beendet. Nur rund eine Woche brauchten die Spezialisten des Essener Unternehmens DMT (Deutsche Montan-Technologie), um mit ihren Messfahrzeugen auf insgesamt 24 Kilometern Strecke in die Erde zu lauschen.

Mit solchen Spezialfahrzeugen wurden Schallwellen in den Untergrund geschickt…

Mit solchen Spezialfahrzeugen wurden Schallwellen in den Untergrund geschickt…

An etwa 500 Stellen, größtenteils auf landwirtschaftlich genutzten Wegen, haben die sogenannten Vibro-Trucks ihre Rüttelplatten auf den Boden abgesenkt, um Schallwellen tief ins Erdinnere zu senden. Mit Hilfe tausender spezieller Erdmikrophone, Geophone genannt, wurden die von den Gesteinsschichten reflektierten Signale wieder aufgenommen und werden nun zu einem geologischen Modell des Ismaninger Untergrunds verarbeitet. Dieses soll Aufschluss über die Lage besonders ergiebiger Stellen und den optimalen Verlauf der Bohrungen in die wasserführende Gesteinsschicht geben.

…von diesen Geophonen wieder aufgenommen…

…von diesen Geophonen wieder aufgenommen…

Geothermie-Projektleiter Andreas Hobmeier von der Gemeinde Ismaning freute sich über den zügigen und reibungslosen Verlauf der Aktion: „Wir bedanken uns bei den Eigentümern, die die Zustimmung zum Befahren ihrer Grundstücke gegeben haben, und besonders auch bei den Bürgerinnen und Bürgern, die für mögliche kurze Beeinträchtigungen durch die Fahrzeugkonvois Verständnis gezeigt haben. Die Zustimmung, die die Ismaninger dem Geothermieprojekt entgegenbringen, stimmt uns für den weiteren Verlauf optimistisch.“

… und im Messwagen registriert und zu Datensätzen zusammengeführt.

… und im Messwagen registriert und zu Datensätzen zusammengeführt.

Nach Auswertung der bei der Seismik-Kampagne gewonnen Daten wird der genaue Verlauf der beiden Tiefenbohrungen festgelegt, die in Tiefen bis zu 2.500 Metern führen werden. Die Bohrarbeiten auf dem Gelände an der Mayerbacherstraße sollen Anfang 2012 starten, im gleichen Jahr beginnt der Bau des Fernwärmenetzes. Dr. Norbert Baumgärtner

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2019-09-30T14:45:02+02:0010.06.2015|Pressemitteilung|
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