04.06.2012

Wie mehrfach angekündigt laufen die Arbeiten für den Ausbau des Ismaninger Fernwärmenetzes seit der zweiten Maihälfte auf Hochtouren. In insgesamt vier verschiedenen Baulosen wird das Netz in diesem Jahr um über sieben Kilometer wachsen.

Obwohl die Wärmeversorgung Ismaning (WVI) und die von ihr beauftragten Bauunternehmen bestrebt sind, die Auswirkungen auf Anlieger, Passanten und den Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten, werden die Sommermonate nicht ganz ohne Beeinträchtigungen vorübergehen. Die WVI legt jedoch großes Augenmerk darauf, die Zufahrten zu Privatgrundstücken, Ladengeschäften und öffentlichen Gebäuden befahrbar zu halten, auch wenn dies zum Teil mit Umwegen verbunden sein wird.

Auch in der Ortsmitte stehen wichtige Baumaßnahmen unmittelbar bevor. In der zweiten Woche der Pfingstferien müssen in der Bahnhofstraße die beiden Brücken über den Seebach gesperrt werden, da diese mittels Pressungen durch Fernwärmeleitungen unterquert werden. Eine komplette Durchfahrung der Bahnhofstraße in Ost-West-Richtung wird damit vorübergehend nicht möglich sein. Der Bereich zwischen Bahnhofstraße, Hauptstraße, Kirchplatz und Dr.-Schmitt-Straße wird jedoch über die Gottfried-Ziegler-Straße zu erreichen bleiben, die während der Brückensperrungen in Süd-Nord-Richtung zur Einbahnstraße umgewandelt wird. Erreichbar ist die Gottfried-Ziegler-Straße von Süden her über die Mühlenstraße, die in beiden Richtungen befahrbar bleibt.

Neuralgische Punkte: Die beiden Bachüberquerungen in der Bahnhofstraße. Die Zufahrt zum Kernbereich bleibt trotz Brückensperrungen erhalten.

Alle Läden in der Gottfried-Ziegler-Straße können somit aus Richtung Süden angefahren werden, die Geschäfte in der Bahnhofstraße westlich und östlich der beiden Brücken werden über entsprechende Verkehrsregelungen erreichbar sein. WVI-Geschäftsführer Andreas Hobmeier: „Uns ist bewusst, dass die Verkehrssituation in der Ortsmitte im Sommer nicht so komfortabel sein wird wie sonst. Wir werden aber alles tun, um das Gewerbe in diesem Bereich nicht von seinen Kunden abzuhängen und auch die Unannehmlichkeiten für Privatpersonen kurz und erträglich zu halten.“

Hierzu beitragen soll auch, dass die Gräben nach Fertigstellung der Leitungsverlegung schnellstmöglich verfüllt und die erschlossenen Straßenabschnitte wieder befahrbar gemacht werden. Entsprechend zügig sollen auch die Verkehrsregelungen angepasst werden. Hobmeier: „Es handelt sich praktisch um Wanderbaustellen. Niemand wird länger als wirklich notwendig eine offene Baustelle vor seiner Haustüre haben.“ Auch eine eindeutige Beschilderung sowie die rechtzeitige Kommunikation bevorstehender Maßnahmen sollen helfen, die Bauarbeiten möglichst reibungslos vorangehen zu lassen. Die direkten Anlieger erhalten zu diesem Zweck vor Beginn der Arbeiten Hinweiszettel in den Briefkasten, in denen sie über die bevorstehenden Maßnahmen informiert werden und die für akute Fragen unter anderem die Telefonnummer des jeweiligen Bauleiters beinhalten.

Für alle nicht vermeidbaren Beeinträchtigungen bittet die WVI die Bürgerinnen und Bürger um Toleranz und Verständnis.